All about VEGAN:

 

Mythen und Vorurteile über die Vegane Ernährung

Ein Wort – 1000 Gedanken: Bei dem Wort Vegan kommt es bei manch einem Fleischliebhaber sofort zu Schweißausbrüchen und Panik. Sich Vegan ernähren? – Nie wieder Steak, Grillabende, Pizza oder ein Kurzbesuch bei Mc Donalds: Ein Leben voller Verzicht, Komplikationen, Geschmacklosigkeit, Eiweißmangel und einer ständig leeren Geldbörse bis hin zur vollkommenen Isolation der Gesellschaft. Keine Kraft um Sport zu betreiben oder Muskeln aufzubauen. Für alle Fleisch- und Fischesser ein unvorstellbarer Gedanke, ein Leben beherrscht von Folter. Und sie ALLE denken das gleiche: Da muss einem doch etwas fehlen, das kann nicht gesund sein!

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Als Veganer kannst du gar nichts mehr essen!

Der wohl größte Irrglaube der das Wort „Vegan“ mit sich bringt. Eine Vegane Ernährung bietet unendlich viele Abwechslungsreiche Gerichte und auch Produkte. Die Rede ist hier etwa nicht von einer Tofumasse die in Form eines Truthahns gepresst wird, (Ja – so etwas kommt einem auch unter) sondern einmal abgesehen von Obst- und Gemüsesorten gibt es zahlreiche Getreidesorten wie Quinoa, Bulgur, Einkorn, Leinsamen, „Milch“ Sorten wie Kokosnussmilch, Hafermilch, Dinkelmilch, Reismilch uvm. aber auch Mandelmousse und Cashewmousse was sich übrigens auch hervorragend für jede cremige Soße eignet. Multikulturelle Einflüsse, neue Gewürze, Experimente und pflanzliche Rezepte bieten jede Menge Abwechslung und neue Geschmackserlebnisse in der Küche.

Durch Soja sterben Regenwälder aus!

Durch den Anbau von Soja werden Regenwälder in Südamerika abgeholzt. – Keine Frage, eine wahre Aussage. Der Unterschied ist jedoch, dass Sojabohnen die zu Lebensmittel weiter verarbeitet werden aus Italien, Frankreich und Kanada stammen. Kleinere Mengen werden auch in Schweiz, Österreich oder Deutschland angebaut. Der eigentliche Sojaanbau in Südamerika wird weiterverarbeitet zu Kraftfutter und für Masttierhaltungsbetriebe verwendet. Soviel zum Thema, Veganer lassen die Regenwälder aussterben!

Eine vegane Ernährungsweise führt zur Närhstoffmangel

Immer wieder bekommt man als Veganer zu hören, dass einem doch wichtige Nährstoffe fehlen müssen die nur in tierische Produkte enthalten wären und somit man doch nicht gesund sein kann. Dahinter verbirgt sich eine komplett veraltete Denkensweise, dass essentielle Nährstoffe wie Kalzium, Eisen, verschiedenste Vitamine und Protein sowie Eiweiß nur in tierische Produkte enthalten seien. Doch in einer vollkommenen ausgewogenen veganen Ernährung wird der Körper ausreichend mit allen Nährstoffen versorgt die wichtig sind (mit Ausnahme an VitaminB12). Wer das breite Spektrum an Lebensmitteln auch nutzt braucht keine Sorge an einer Mangelerscheinung haben.

Vegan leben führt zur Eiweißmangel!

Unsere „üblichen“ Haupteiweißquellen sind eigentlich Milch, Eier, Fisch und Fleisch. Doch wo bekommen dann Veganer ihr Eiweiß her? Wer ausgewogen isst kann seinen Bedarf an Eiweiß auch in veganer Form ganz einfach decken. Hier ein kleiner Überblick der Zahlen: Ein Steak liefert 18,6 Gramm Eweiß pro 100 Gramm. Seitan sogar 28-30 Gramm pro 100 Gramm! Dahinter gleich rote Linsen und Mungobohnen mit ca. 25,5 Gramm Kichererbesen mit 19 Gramm und Tofu sowie Quinoa mit 15 Gramm auf 100 Gramm – ein ganzes Glas Milch hat dagegen nur 6,8 Gramm und ein Ei um die 8 Gramm Eiweiß.

Unglaublich oder? An diesen eindeutigen Zahlen ist doch fast für alle Fleischesser zu überlegen ob nicht das nächste Post-Workout Meal Vegan sein wird?!

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